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Pleiten – Wenn Träume platzen

von | Feb 2, 2018 | Business | 0 Kommentare

Sad - Source pixabay https://pixabay.com/de/schrei-schreien-emotion-weiblich-1299477/Jeder, der sich schon einmal selbständig gemacht hat kennt das: Als Unternehmensgründer wachsen Deine Hoffnungen wie Mammutbäume in den Himmel. Du träumst vom Erfolg der eigenen Company, bist froh, Dein eigener Chef zu sein. Du gehst nicht nur finanziell in Vorleistung; investierst auch viel Zeit, Schlaf, Deine ganze Energie, manchmal auch die Gesundheit – vernachlässigst Familie und Freunde um Dein Meisterstück zu schaffen. Doch auch der solideste Business Plan ist am Ende nur ein Stück theoretisches Papier, welches seine Daseinsberechtigung noch unter Beweis stellen muss. Tragisch, wenn es dann doch scheitert.

  • Das Berliner Startup Uberchord mit seiner Gitarren-Lern-App meldete nach etwas mehr als drei Jahren Insolvenz an.

 

  • Ebenfalls aus Berlin kommt/ kam das Startup DreamCheaper. Die Idee war, Hotelbuchungen noch günster zu machen. Eine für Ende 2017 geplante Finanzierungsrunde konnte laut Gründerszene nicht abgeschlossen werden.

Die Zahlen seien gut gewesen, aber die Investoren zu ängstlich, sagen die Gründer des Berliner Reise-Startups. Der Insolvenzverwalter gibt sich zuversichtlich.

  • Noch ein Berliner: Auch Tame mit ihrem Twitter-Analyse-Tool sind insolvent. Markt und Zielgruppe seien zu klein gewesen, so das Unternehmen.

 

  • Dass man auch nach fast 10 Jahren noch scheitern, kann zeigt 2008 gestartete Unternehmen fromAtoB. Trotz vielversprechendem Auftritt („Ob Bahn, Bus, Flug oder Mitfahrgelegenheit – finde in wenigen Sekunden die besten Kombinationen und Angebote von über 50 Partnern.“) scheiterte es auch hier an einer Zwischenfinanzierung.

 

  • Letzter Kandidat unserer traurigen Liste ist der Online Stylist Kisura. Scheinbar ist das Konzept eines persönlichen Stylisten nicht aufgegangen – trotz beachtlicher rund 65 Mitarbeiter und gut 150.000 Kunden.

 

Kleiner Lichtblick: Zum Zeitpunkt, als dieser Artikel verfasst wurde, waren alle Webauftritte der Unternehmen noch aktiv.
Insolvenz heißt nicht automatisch, dass ein Unternehmen abgewickelt wird. Eine Kernsanierung und neue Investoren können noch immer alles drehen.

 

Bild: pixabay

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