Was ist Rapport?

von | Mai 28, 2013 | Coaching, NLP, NLP Werkzeugkasten | 0 Kommentare

Rapport, umgangssprachlich spricht man auch von “Chemie”, ist ein Begriff aus der Psychologie (übersetzt: frz. Beziehung oder Verbindung) und beschreibt die wechselseitige Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen

Rapport, umgangssprachlich spricht man auch von „Chemie“, ist ein Begriff aus der Psychologie (übersetzt: frz. Beziehung oder Verbindung) und beschreibt die wechselseitige Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen. 

Bei der Therapie oder beim Coachings beschreibt Rapport die Beziehung zwischen Klient und Therapeut bzw. zwischen Coach und Coachee. Rapport bedeutet, Menschen auf Ihrem Niveau zu begegnen und einen tiefen Kontakt zu dem Unterbewusstem des anderen aufzubauen. Im NLP beschreibt Rapport die Fähigkeit, die Landkarte eines anderen zu betreten und eine Brücke zu bauen. Die Gabe, Rapport aufzubauen, ist jedem Menschen angeboren. Zuständig dafür sind spezielle Gehirnstrukturen, so genannte Spiegelneurone.

Rapport ist die Basis für jedwede wechselseitige Kommunikation, ein tragfähiger („guter“) Rapport ist unabdingbare Voraussetzung für Veränderungsarbeiten zwischen Coach und Coachee. Ist Rapport vorhanden, schwindet der Widerstand.

Eine Beziehung mit Rapport ist gekennzeichnet durch gegenseitige Zustimmung oder Ähnlichkeit. Menschen, die „in Rapport miteinander“ sind, stimmen – unterbewusst – Bewegungen, Gestik, Mimik, Atemfrequenz etc. (nonverbal) sowie Sprache, Wortwahl, Lautstärke, Tonalität etc. (verbal) aufeinander ab, sie gleichen sich einander an, schaffen dadurch einen Zustand von Vertrautheit, letztlich: von gegenseitigem Vertrauen.

Im Coaching Kontext gleichermaßen wie im Alltag nutzen wir jeden Tag bei unserer Kommunikation verschiedene Techniken zum Rapportaufbau. Man spricht u.a. von Spiegeln (Mirroring) bzw. Angleichen (Matching), von Pacing (Annäherung) und Leading (Führung). Je tragfähiger der Rapport dadurch wird, desto höher das Vertrauen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass unser Gegenüber unserer Kommunikation folgt. Zunächst erfolgt das aufeinander Einschwingen, das Mitgehen, das so genannte Pacing. Ist der Rapport stark genug, folgt das Leading, das Führen der Kommunikation. Als Grundregel gilt: Ohne Pacing kein Leading.

Wichtig beim „künstlichen“ (also nicht unterbewussten) Rapportaufbau ist, dass echte Empathie, ein wirkliches Mitgehen vorherrscht und dass nicht schlichtweg Bewegungen oder Worte (wahllos übertrieben) nachgemacht/ nachgeäfft werden. Dies führt eher zu einem gegenteiligen Effekt: Dem Bruch des Vertrauens.

Beitragsbild unter CC Lizenz via pixabay

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