Was ist Kalibrieren?

von | Mai 28, 2013 | Coaching, NLP, NLP Werkzeugkasten | 0 Kommentare

Kalibrieren ist das sensorische Einstellen auf die Verhaltensäußerungen des AnderenKalibrieren ist das sensorische Einstellen auf die Verhaltensäußerungen des Anderen. Dem zugrunde liegt das Modell, dass innere Prozesse durch äußerlich wahrnehmbares physiologisches Verhalten repräsentiert werden. Umgangssprachlich ausgedruckt, „eiche“ ich mich auf mein Gegenüber. Diese Eichung erfolgt über alle Sinneskanäle (VAKOG), wobei naturgemäß auditiv und visuell im Vordergrund stehen.

Beobachtet wird beim Kalibrieren die Mimik (Muskelkontraktionen im Gesicht, Mundwinkelspannung, Augenbewegungen), die Haltung (Körperspannung, Körperneigung, Kopfhaltung etc.), Bewegungsmuster der Extremitäten (Hand- und Fußbewegungen, Blickrichtungen), bis hin zu Mikrosignalen wie Atemrhythmus, Farbe der Haut etc. Diese Beobachutung dient am Anfang einer Internvention als Referenzsituation, im Verlauf der Intervention können Veränderungen im Vergleich zur Referenzsituation abgelesen werden.
Wichtig dabei ist, dass sämtliche Muster immer nur kontextbezogen sind, dh. ein Klient, der beispielsweise am Arbeitsplatz in einer für ihn unangenehmen Situation angespannt die Hände reibt (=Problemphysiologie), kann in seiner Freizeit mit Händereiben Euphorie ausdrücken.

Kalibrieren dient als Vorstufe zum Pacing/ Leading für den Aufbau von Rapport. Bei der Anwendung von NLP-Formaten dient Kalibrieren dazu zu überprüfen, ob die Intervention geklappt hat – oder nicht (erkennbar u.a. an einer „Problemphysiologie“).

 Beitragsbild unter CC Lizenz via pixabay

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